Unsere Ziele

In Hamburg wird die Inklusion seit 2010 flächendeckend umgesetzt. In allen Grund- und Stadtteilschulen und einigen Gymnasien lernen SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf oder einer Behinderung gemeinsam.
Viele Schulen sind dabei, ihren Unterricht zu verändern, um ein gutes Lernen in der Inklusion für alle Kinder zu ermöglichen.

Gute schulische Inklusion bedeutet für die SchülerInnen:

  • Die Einzigartigkeit jedes Kindes wird respektiert und Vertrauen in seine Fähigkeiten gesetzt.
  • Der Unterricht wird so gestaltet, dass jede SchülerIn ein Lernangebot vorfindet, in dem sie alle ihre Potentiale zur Entfaltung bringen kann – im fachlichen, methodischen und im sozialen Bereich.
  • Die Vielfalt der SchülerInnen wird genutzt, um unterschiedliche Sichtweisen und Bedürfnisse kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen.
  • Die Kinder lernen, sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu respektieren und sich gegenseitig zu unterstützen als Grundlage für ein erfolgreiches gemeinsames Lernen.
  • Rückmeldungen zu Leistungen und Lernfortschritten beziehen sich auf die individuellen Möglichkeiten und Entwicklungen der einzelnen Kinder und nicht nur auf die Bldungspläne.

Eine gute inklusive Schule ermutigt die Kinder, stärkt ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
Sie löst das individuelle Recht auf Teilhabe und hochwertige Bildung ein. Sie ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Toleranz in unserer Gesellschaft.
Sie ist ein lohnenswertes Ziel für Hamburgs SchülerInnen.

Das gemeinsame Lernen in Vielfalt und die Entwicklung einer inklusiven Lern- und Schulkultur ist eine Bereicherung für alle Kinder, wenn die Schulen so ausgestattet werden, dass sie diese anspruchsvolle Aufgabe leisten können.
Leider ist das in Hamburg wie auch in anderen Bundesländern nicht der Fall.

Deshalb haben wir diese Volksinitiative gestartet mit Forderungen zur Verbesserung der personellen und räumlichen Situation der Schulen, damit eine GUTE Inklusion möglich wird.

Für den Erfolg einer Volksinitiative sind mindestens 10.000 gültige Unterschriften von Bürgern nötig, die das Wahlrecht für die Hamburger Bürgerschaft haben (ab 16 Jahren!).

Dann muss sich die Hamburger Bürgerschaft mit unserem Anliegen in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen. Sie hat nach Abgabe der Unterschriften vier Monate Zeit, einen Beschluss dazu zu fassen.
Entspricht der Beschluss nicht unseren Vorstellungen, können wir ein Volksbegehren beantragen und später einen Volksentscheid herbeiführen.
Bei einem erfolgreichen Volksentscheid muss der Senat alle Forderungen umsetzen.

Hamburg hat die Inklusion an den meisten Schulen eingerichtet – jetzt muss es auch eine GUTE Inklusion für Hamburgs SchülerInnen werden.


Unterstützen Sie die Volksinitiative Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen
mit Ihrer Unterschrift und einer Spende.